Viele Kleidungsstücke verfügen über ganz spezifische Merkmale, die sie erst zu dem machen, was sie sind. So ist zum Beispiel ein Minikleid erst dann tatsächlich ein Minikleid, wenn der Saum des Rockes ein ganzes Stück oberhalb der Knie endet. Und genau so verhält sich das auch mit einem Blusenkleid.

Das charakteristische Merkmal an einem Blusenkleid ist, dass es vom Grunddesign her immer an eine Bluse erinnert. Und so wie es dann auch bei Blusen verschiedene Variationen gibt, gibt es auch bei den Blusenkleidern ganz unterschiedliche Modelle.

Ganz wichtig bei einem Blusenkleid ist der Stoff. Dieser kann, wie bei normalen Blusen, aus ganz unterschiedlichen Materialien sein. Das können leichte oder robuste Baumwollstoffe sein oder aber auch Materialgemische mit elastischen Fasern. Was man bei einem Blusenkleid natürlich nicht findet, sind dicke Wollstoffe. Schließlich gibt es auch keine Wollblusen.

Ebenfalls ganz typisch für Blusenkleider sind Knöpfe. Es gibt Kleider, die von oben bis unten durchgeknöpft werden. Es gibt aber auch Kleider, bei denen die Knopfleiste wie bei einer Schlupf-Bluse nur bis etwa zum Dekollete reicht. Natürlich gibt es aber auch Modelle, die ganz ohne Knöpfe auskommen, wie etwa bei einem Blusenkleid im Hippie-Look. Hier befindet sich dann, je nachdem wie tief der Ausschnitt ist, eventuelle ein Band zum Verschließen am Kleid.

Wie schon erwähnt, gibt es bei Blusenkleidern ganz unterschiedliche Designs. Und das bezieht sich nicht nur auf die Knopfleiste, sondern auch auf die Länge der Ärmel, vor allem aber auf den Schnitt. Und genau vom Schnitt eines solchen Kleides ist es auch abhängig, ob man ein weiteres, sehr typisches Detail bei einem Blusenkleid findet. Die Rede ist vom Gürtel. Die meisten Blusenkleider werden in der Taille, auf der Hüfte oder unter dem Busen mit einem Gürtel oder aber einem Band gebunden. Nur die wenigsten Blusenkleider kommen gänzlich ohne einen Gürtel oder ein Band aus. Diese hängen dann einfach leicht am Körper herab und umspielen diesen leicht.